Winter 1981/82

Im Winter 1981/82 verabredeten sich Mack Franz, Geiß Andreas, Mack Anton, Baumann Anton, Baumann Leonhard und Spang Heinrich zum Skifahren am Hohenberger Skilift. Während man sich in der weißen Pracht vergnügte und die ersten Erfahrungen beim Skifahren sammelte, wurde die Idee geboren, dass solch ein Skilift auch in Stödtlen verwirklicht werden könnte, da die hierfür benötigten Berge ebenfalls in der heimischen Region vorhanden sind. Von diesem Zeitpunkt an wurde die Idee nicht mehr aus den Augen gelassen und es fanden sich immer mehr Begeisterte ein.

Entscheidung gefallen

Im Sommer 1982 fanden sich dann einige Personen ein, um die örtlichen Berge zu besichtigen. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile entschied man sich für einen Berg im Steinbrunnen nahe Hintersteinbach. Im darauffolgendem Winter wurde zum erstenmal an diesem Hang Ski gefahren. Man hatte sich entschieden, zuerst einen Lift auszuleihen, der damals noch mit einem Schlepper betrieben werden musste. Dieser erste Versuch fanden so großen Anklang, dass man beschloss, es auf jeden Fall fortzuführen.

Pause

In der Saison 1983/84 währte das Glück nicht lange und der ausgeliehene Lift war nach kurzer Betriebsdauer defekt. In diesem Winter wurde der Skibetrieb nicht mehr aufgenommen.

Gründung der Skiabteilung

1984 wurde die Skiabteilung des SV DJK Stödtlen gegründet. Als erster Abteilungsleiter wurde Anton Rathgeb gewählt. In diesem Jahr wurde Beachtliches geleistet. Durch Darlehen der Abteilungsmitglieder wurde das drei Hektar große Skigelände gepachtet, sowie dem Skihang, nach einer Bewegung von zirka 3000 Kubikmeter Erdmasse ein harmonisches Gesicht gegeben. Ebenfalls wurde durch reine Eigenleistung ein 600 Meter langes Kabel für den neuen Skilift verlegt. Dass der Skibetrieb nicht immer im Freien überwacht werden musste, wurde das kleine „Vereinsheim auf Rädern“ gebaut. Es diente auch die ganzen Winter über als Aufwärmraum für die Skifahrer.

Einweihung

Am 20. Januar 1985 wurde der Steinbrunnen-Skilift offiziell in einer großen Feier von Ortspfarrer Waibel eingeweiht. Als einen „idealen Hang“, um den Grundstock für den alpinen Skilauf zu legen, bewertet H. Neugebauer von der Skischule Eigenzell das Gelände am Steinbrunnenlift. Anschließend zeigten die Lehrkräfte alle die „Feinheiten“, die das Fahren in der weißen Pracht erst zu einem Vergnügen machen. In der Saison 86/87 wurde den dringenden Bedürfnissen der Ski-Enthusiasten nachgekommen und ein WC-Wagen wurde angeschafft.

Verschiedene Aktivitäten

Am 18.01.87 wurde ein Skirennen unter der Leitung der Eigenzeller Skischule veranstaltet, das sehr großen Anklang in der umliegenden Bevölkerung fand. Den Mitgliedern der Abteilung wurde jedes Jahr eine Skiausfahrt in ein bekanntes Skigebiet angeboten. Anton Rathgeb gab das Amt des Abteilungsleiters, nach zwei erfolgreich geführten Amtsperioden, im Dezember 1987 an Franz Mack ab. Mit großem Einsatz führte Franz Mack die Abteilung durch sehr Schneereiche Winter, bis er 1996 zum Vereinsvorsitzenden des Hauptvereins gewählt wurde. Deshalb übergab er das Amt als Abteilungsleiter an Bernhard Klopfer. Im Jahr 2000 wurde die Aufgabe Jürgen Burger übertragen und seit 2007 leitet nunmehr Joachim König die Geschicke der Abteilung.

Historische Bilder